König Janaka träumte…

König Janaka träumte, dass er ein Bettler sei. Als er aufwachte, fragte er seinen Guru Vasishta: „Bin ich ein König, der träumt, ein Bettler zu sein?“ oder „Bin ich ein Bettler, der träumt, ein König zu sein?“ Guru Vasishta antwortete: „Du bist keins von beiden.“ UND „Du bist beides.“ „Du bist, was du zu sein glaubst; doch andererseits bist du es auch nicht.“ „Du scheinst es zu sein, weil du dich entsprechend verhältst.“ DOCH „Du bist es auch nicht, weil es vergänglich ist.“ „Du kannst weder ewig ein Bettler noch ewig ein König sein. Beides sind Erscheinungen von Formen. Erscheinungen – also Formen – kommen und gehen. Sowohl ein Bettler als auch ein König zu sein ist eine Erscheinungs-Form und Erscheinungs-Formen müssen sich früher oder später verändern.“ „Du BIST aber das, was sich NIEMALS verändern kann. Was BIST du dann WIRKLICH?“ Janaka antwortete: „Ja, ich bin weder ein Bettler noch Continue Reading →

Was bedeutet das Wort Guru eigentlich?

Guru heißt von der Dunkelheit (Gu) ins Licht (Ru) führend… von der Unbewusstheit zur Bewusstheit führend… von der Unwahrheit zur Wahrheit führend… von der Begrenztheit zur Grenzenlosigkeit führend… Die Aufgabe eines Gurus ist sehr einfach beschrieben. Ein Mensch der für sich selbst – das formlose Bewusstsein – wach geworden ist, ist ein wahrhafter Guru. Ein Guru erinnert dich daran, wer du wirklich bist. Das ist eigentlich alles. Da dein geprägter Verstand die Worte eines Gurus und damit die Rück-Erinnerung an dein wahres Sein meist verzerrt und verschleiert, wird dich ein Guru immer wieder auf die daraus entstandenen Missverständnisse aufmerksam machen müssen. (Das gefällt dem Verschleierungsanteil deines Verstands gar nicht. Deshalb laufen dann viele spirituell Suchende davon, statt mit Neugier den Mechanismus des Verstandes zu entschleiern und als Illusion zu erkennen.) Illusionen zu erkennen befreit im ersten Schritt und im zweiten Schritt erkennst du, dass du als reines Ge-WAHR-SEIN sowieso frei Continue Reading →

Sieben Schlüssel zum Reichtum des Lebens

ENTSCHLOSSENHEIT DES HERZENS statt ZÖGERN DES VERSTANDS Unentschlossenheit nährt die Illusion der Dualität und den Verstand, denn du bist immer am Abwägen anstatt zu entscheiden. Du hast immer eine Möglichkeit im Jetzt. Wohin richtest du deine Aufmerksamkeit. ENTSCHEIDE und beobachte was geschieht! Es gibt keine Fehler, nur Lern-Möglichkeiten.   SELBST-LIEBE statt SELBSTVERURTEILUNG Dein wahres Selbst ist leer und dennoch voll von allumfassender Liebe. Du bist also bereits Selbst-Liebe. Stattdessen tust du so, als bräuchtest du Liebe, Anerkennung und Erfolg. Das scheint dir bequemer, als Selbst-Liebe zu sein. In der Polarität müssen wir zwar zwei Pole haben, z. B. Schwächen und Stärken, damit die Existenz auf der elektro-magnetischen Ebene funktionieren kann. Doch du bist vorallem formlose Stille und als Stille die höchste Kraft. Erkenne dich selbst und du wirst dir deines Selbst-Liebe-Seins vollkommen bewusst. Richtest du deine Aufmerksamkeit jedoch auf deine vermeintlichen Schwächen und bewunderst die Stärken anderer, wirst du aus Continue Reading →

Das was du bist…

Das was du bist, ist Gottes Geschenk an dich. Ob und wie bewusst du dein Bewusstsein mit Aufmerksamkeit nährst, ist dein Geschenk an Gott. Nun das Wichtigste: Du bist das Göttliche. Wow…Du beschenkst dich also immer selbst 😉 Bewusst Bewusstsein sein und du beschenkst dich nicht nur selbst, sondern Alles. Denn Alles-Existierende und Nicht-Existierende bist du. Alles-Existierende = Shakti = Energie = Form und Nicht-Existierende = Shiva = formloses Bewusstsein = Stille…. Du bist die allgegenwärtige göttliche Präsenz! Lebe sie! Sei sie – bewusst! Hier – Jetzt

Emotionen und Weisheits-Energie

Mit tantrischem Leben wird die Verwandlung von Emotionen und Gefühlen in Weisheits-Energie möglich, indem du Gefühle und Emotionen völlig annimmst. Weder versuchst du sie loszuwerden noch versuchst du sie zu verändern. Sowohl die Unterdrückung (nicht spüren wollen), als auch das reine Ausagieren (Katharsis) der Gefühle und Emotionen, werden genährt von dem Wunsch, sie loshaben zu wollen. Das funktioniert zwar, aber nur kurzzeitig. Langfristig gesehen hilft es leider nicht wirklich. Tantra zeigt dir einen Weg in die Freiheit: Lass die Bewertung von gut und schlecht los und erlebe das Gefühl, wie es ist. Genauso wie es ist. Wenn du dies verinnerlicht hast und wirklich lebst, wirst du dich immer mehr als das Wahrnehmende selbst erkennen. Dadurch beginnst du dich selbst als reine Energie (Ur-Shakti) und reines Bewusstsein (Shiva) hinter allen Gefühlen, Emotionen, Gedanken, Erscheinungen wahrzunehmen. Willkommen im bewussten Sein! Willkommen zu Hause!

Scham – Oh mein Gott wie peinlich!

Obwohl du dich am liebsten verstecken möchtest, im Boden versinken und unsichtbar werden willst, wird dein Gesicht, deine Ohren, dein Hals oder sogar das Dekolleté heiß und knallrot. Du willst unsichtbar werden, doch die Blutgefäße erweitern sich im Gesicht – gnadenlos. Du senkst den Kopf, das keiner bemerkt, dass du dich schämst. Doch wer genau schämt sich? Und wofür? Scham kann nur kommen, wenn du eine Idee davon hast, wie etwas oder jemand zu sein hat. Hast du keine Idee davon, wie du zu sein hast, wer könnte sich schämen? Ein Baby kann sich nicht schämen, denn es hat noch keine Vorstellung davon, wie es sein soll oder sogar sein muss, um richtig zu sein. Das Baby ist einfach! Es muss noch keine Masken aufsetzen. Es darf einfach schreien, wenn es Hunger hat, wenn es Schmerzen hat und sich nach Körperkontakt sehnt. Erst im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren Continue Reading →